Pfr. Mag. Michael Lattinger


Vom 1. Jänner 2014 bis 31. August 2014 bin ich Administrator der evangelischen Pfarrgemeinde Neunkirchen.

Seit 1. Jänner 2014 bin ich hauptamtlich in der Militärseelsorge tätig.

Vom 1. September 2011 bis 31. Dezember 2013 war ich Pfarrer in der evangelischen Pfarrgemeinde Neunkirchen und arbeitete in verschiedenen Bereichen der Gemeindearbeit mit.

Die letzten Jahre war ich als Pfarrer in Weiz/ Stmk., in Wr. Neustadt und ganz zuletzt als Militärpfarrer in der Steiermark tätig.

Ich bin am 17. Dezember 1972 geboren und stamme - wie meine Frau (Religionslehrerin)- ursprünglich aus Hartberg in der Oststeiermark, wo ich auch meine Kindheit und Schulzeit verbrachte (ich habe also eine gehörigen Anteil Kernöl im Blut). Im Juni 1999 schloss ich mein Thelologiestudium in Wien ab und war dann zwei Jahre als Lehrvikar bei Pfr. Hofhansl in Neunkirchen. 

Ich bin zweifacher Vater und wohne mit meiner Familie – mit einer zweijährigen Unterbrechung (Weiz) – seit 1993 in Neunkirchen.


Meine Vision von Kirche ist die einer Begegnungs- und Zufluchtstätte für alle Menschen,

...an der sie in ihrem Glauben ernst genommen werden und einander begegnen können,

...ihre Sorgen und Nöte Beachtung und sie selbst Solidarität finden,

...ihr eingebettet-sein in die Liebe Gottes spüren,

...sie miteinander viel Spaß haben können.  


Pfr. Mag. Michael Lattinger schreibt im Pfarrbrief 2/2014:

Liebe Leserinnen und Leser!

Seit 1. Jänner 2014 bin ich als Militärsenior in der Leitungsebene der Evang. Militärseelsorge (Militärsuperintendentur, Wien) und damit wieder hauptamtlich als Militärpfarrer tätig. Für mich ist das eine große Herausforderung in einem - mir zwar nicht ganz unbekannten - Arbeitsfeld unserer Kirche, allerdings mit z.T. völlig neuen Aufgabenbereichen. Im Einverständnis mit dem Presbyterium der Pfarrgemeinde hat die Kirchenleitung meinem neuerlichen Wechsel in die Militärseelsorge zugestimmt - unter der Bedingung, dass ich bis zum 31. Dezember 2013 meinen Dienst als Pfarrer in der Pfarrgemeinde Neunkirchen, und danach als Administrator der Pfarrstelle bis Ende August 2014, verrichte. Zur gegebenen Zeit wird es dann auch noch einen „Abschiedsgottesdienst“ geben. Allerdings bleibe ich mit meiner Familie in Neunkirchen wohnen und – sofern von der Pfarrgemeinde gewünscht und mir zeitlich möglich – auch als „ehrenamtlicher“ Mitarbeiter erhalten. Meine persönlichen Beweggründe zu diesem Schritt sind vielfältig und ich bin in Gesprächen gerne bereit sie darzulegen. Tatsächlich ist es (auch) in der Militärseelsorge so, dass ein großer Mangel an (verfügbaren) Militärpfarrern/-innen herrscht. All das bedeutet natürlich, dass die Pfarrstelle unserer Pfarrgemeinde Neunkirchen wieder unbesetzt ist. Wir haben die Pfarrstelle bereits ausgeschrieben und hoffen, dass sich jemand bewirbt und wir im Herbst schon einen neue/n Pfarrer/-in begrüßen können. So viel zur „personellen“ Situation.

Lassen Sie mich aber noch kurz auf das bevorstehende Osterfest und den kommenden Frühling eingehen: mit Ostern verbinden wir einige Symbole und Bilder. Abgesehen von diversen Osterhasen und -eiern sind es v.a. das Kreuz vom Karfreitag und das leere Grab im Licht der aufgehenden Sonne des Ostersonntages, die dieses Fest prägen. Mit gefällt besonders die Verbindung dieser beiden Symbole in den keltischen Hochkreuzen, wie sie v.a. in Irland und Schottland (siehe unten ein Bild aus Nordschottland) zu finden sind. Da ist ein, die Balken des Kreuzes verbindender Kranz oder Ring zu sehen, der eben die aufgehende Ostersonne symbolisiert. Hinter dem Kreuz taucht gleichsam die aufgehende Sonne des Ostermorgens auf.
Diese Bild verbindet, was einfach zusammengehört: Karfreitag und Ostersonntag, Tod und Leben, Sterben und Auferstehung. Es macht uns bewusst, dass zum Leben der Tod und umgekehrt einfach dazu gehört.
Es macht aber auch das deutlich, was wir als Christen glauben und hoffen: dass nach dem Tod nicht alles aus ist und wir in ein neues, anderes Leben eingehen werden.