Wenn eine Konfirmandenrüstzeit tiefwinterlich beginnt,

Wenn eine Konfirmandenrüstzeit tiefwinterlich beginnt, ....

Eigentlich ist es ja nichts Besonderes, wenn Neunkirchner Konfirmandinnen (6) und Konfirmanden (3) sich gemeinsam mit Pfarrer Hofhansl, seiner Frau und Vikar Madrutter auf den Weg zur Rüstzeit nach Weikersdorf in Oberösterreich machen. Doch just am 3. Feber, dem Tag der Abfahrt, wollte der Winter noch einmal zeigen, dass Plusgrade im Jänner noch lange keinen Frühling ausmachen.

Für die sieben KonfirmandenInnen (zwei waren leider erkrankt) wurde daher die Fahrt mit dem Bus, den die Familie Pesseg dankenswerterweise zur Verfügung gestellt hat, zu einem kleinen Abenteuer. Zumindest im Stadtgebiet von Neunkirchen, wo die Fahrbahnen ihrem Namen nicht gerecht wurden und sich in Rutschbahnen verwandelten.

Trotz aller Widrigkeiten kamen wir alle wohlbehalten in einem tiefverschneiten Weikersdorf an. Der nächste Morgen begrüßte uns mit wunderschönem Wetter, das auch die restlichen Tage durch anhielt.

Somit war neben den Unterrichtseinheiten alle Möglichkeit gegeben, die Zeit im Freien zu verbringen. Dies wurde auch ausgiebig genutzt. Neben Aktivitäten tagsüber mit Spaziergängen, Kirchenbau im und mit Schnee und diversen Spielen, gab es auch zwei besondere - klirrend kalte - Nachtaktivitäten: einmal eine Sternenführung samt Teleskop und eine Nachtwanderung mit Fackeln.

Aber auch die Unterrichtseinheiten hatten es in sich: da wurde zugehört, in der Bibel gelesen, im Gesangbuch nachgeschaut, nachgedacht, diskutiert, gebastelt und zwischendurch natürlich immer wieder gelacht.

Da auch das Essen in Weikersdorf allen hervorragend mundete, kann man ohne weiteres behaupten, dass diese Rüstzeit eine sehr runde Sache war.

Auch wenn zum Schluss die Müdigkeit einigen KonfirmandInnen zu schaffen machte -weniger wegen anstrengender Lerneinheiten, sondern ob nächtlicher, lang andauernder und hitziger UNO Partien, waren doch am Aschermittwoch, dem Abreisetag, sich alle einig: eigentlich könnten wir noch eine Woche anhängen, ... . Vielleicht nächstes Jahr?!?

mem